Verein Food from Wood Inhaltsübersicht/Content

 

Wir suchen innovative Glarner Bauern, die am Folgeprojekt von Food from Wood teilnehmen möchten.
Es geht dabei um den Betrieb einer Pilotanlage für die Verarbeitung von jährlich rund 100 Tonnen Holzabfällen mit Hilfe von Käferlarven. Das weltweit einzigartige Projekt wird vom Bundesamt für Landwirtschaft und vom kantonalen Landwirtschaftsamt Glarus unterstützt.

Informationsabend Pilotprojekt Food from Wood.
Donnerstag, 21. Oktober 2021
19.30 bis 21.00 Uhr
Forum Linthpark, Linthal  Situation

Der Artikel der Glarner Woche gibt einen guten Einblick ins Thema.
Der Informationsabend ist offen für jedermann, gratis; auch für Nichtlandwirte und einfach Interessierte.
Zum Projekt Food from Wood ist ein Handbuch erschienen, in welchem das Pilotprojekt beschrieben ist, zu welchem wir innovative Bauersleute suchen.
Bei Fragen benutzen Sie bitte das Briefformular.  oder wenden Sie sich an Prof. Jürg Grunder: grng@zhaw.ch



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Dies ist die Homepage des Vereins Food from Wood. Wir unterstützen das Forschungsvorhaben der ZHAW zur Nutzung des Kompostierungsvorganges von Pflanzenabfällen zur Nahrungsproduktion mit Pilzen und Essbaren Insekten.
Zur Kontaktaufnahme und für Anfragen zur Mitgliedschaft benutzen sie bitte unser Briefformular
Weiterführende Informationen finden Sie im Inhaltsverzeichnis

Der Verein Food from Wood wurde am 5. Juni 2018 in Wädenswil, Schweiz, gegründet. Er unterstützt des Forschungsprojekt ideell, finanziell und begleitet es mit Veranstaltungen und Veröffentlichungen.

„Food from Wood“ ist ein innovatives Schweizer Forschungsprojekt zur Herstellung von hochwertigen Nahrungsproteinen aus holzhaltigen Pflanzenabfällen mit Hilfe von Speisepilzen und essbaren Insekten. Der bisher ungenutzte landwirtschaftliche Prozess der Kompostierung wird so reorganisiert, dass Proteine zur Ernährung von Menschen und Tieren erzeugt werden. Zudem wird bei diesem neuartigen Verfahren Luftstickstoff fixiert, sodass der anfallende Humus als beste Gartenerde genutzt werden kann. Energiequelle für diese Vorgänge ist die im Pflanzenmaterial chemisch gespeicherte Sonnenenergie in Form von Zellulose, Lignin usw. Eine weitere Zufuhr von Energie, Additiven usw. ist für den Prozess nicht notwendig. Der Wasserverbrauch bei dieser Art der Eiweissproduktion mit Insekten ist minim; es werden weder Ackerboden noch Sonnenlicht beansprucht.

Die natürliche biologische Stickstoffproduktion geschieht im Verdauungstrakt von spezialisierten Käferlarven mithilfe von Bakterien. Prototypen von Anlagen werden Lowtech für Entwicklungshilfe- und Selbstversorgerprojekte in 3.-Welt Ländern, aber auch für den ökologischen Gartenbau (Permakultur) in gemässigten Breiten und für Fabriken im industriellen Massstab erforscht, entwickelt, als Testanlagen betrieben und evaluiert. Im Vergleich zu herkömmlichen Methoden der Proteinproduktion und Herstellung von Stickstoffdünger ist das Verfahren von „Food from Wood“ nicht nur streng biologisch, sondern auch um ein vielfaches oekobilanzgünstiger, umwelt- und klimaschonender. Ausserdem werden bei dieser Proteinproduktion keine Grundnahrungsmittel verfüttert (Soja, Futterweizen usw.).


Die ZHAW Wädenswil bietet als Kompetenzzentrum in den Bereichen Landwirtschaft, Lebensmitteltechnologie und Oekologie die geeignete Forschungsbasis für die Realisierung dieses interdisziplinäre Forschungsprojekt, das 2013 auf Initiative des FAO-Reports „Edible insects - Future prospects for food and feed security“ in der Schweiz entstanden ist, um eine umweltverträgliche und ressourcenschonende Antwort zu geben auf die weltweit immer grösser werdende Nachfrage nach Nahrungsproteinen und Stickstoffdünger.

Handbuch
Das 60-seitige, reich bebilderte Handbuch zur Insektenzucht mit holzhaltigen Pflanzenabfällen können Sie hier gratis downloaden.
Es wurde am 1. Mai 2021 veröffentlicht. Download Handbuch Food from Wood

Videos
Kleiner Enblick in die Versuchs-Anlage von Food from Wood in Linthal, GL, moderiert von Prof. Jürg Grunder, ZHAW , 
Hochdeutsch, 10 Minuten. Anschauen
English 8.30 minutes. Anschauen

Artikel
Pressebericht der Südostschweiz vom November 2019  Anschauen

 

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